{"id":387,"date":"2020-11-22T19:28:11","date_gmt":"2020-11-22T17:28:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.aktion-hip.ch\/blog\/?p=387"},"modified":"2020-11-22T19:28:11","modified_gmt":"2020-11-22T17:28:11","slug":"starke-lehrerinnen-machen-starke-frauen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.aktion-hip.ch\/blog\/?p=387","title":{"rendered":"Starke Lehrerinnen machen starke Frauen"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Frauen sind in F\u00fchrungspositionen untervertreten. Frauen sind auch in MINT-F\u00e4chern untervertreten. Das eine hat mit dem anderen zu tun. Eine \u00c4nderung mit Hilfe von positiver Diskriminierung erzwingen zu wollen, erscheint nicht sinnvoll. Stattdessen braucht es Lehrerinnen, welche ihren Sch\u00fclerinnen zeigen, wie man mit Selbstvertrauen und Durchsetzungsverm\u00f6gen seine Ziele erreichen kann.<\/em><\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Frauen sind in den MINT-F\u00e4chern (<em>Mathematik<\/em>, <em>Informatik<\/em>, <em>Naturwissenschaft<\/em> und <em>Technik<\/em>) stark untervertreten. Die Klage\n\u00fcber diese Tatsache ist weit verbreitet. Sind Frauen, genetisch bedingt,\neinfach schlechter in Mathe?<\/p>\n\n\n\n<p>Auf Grund der PISA-Studien kann diese Frage eindeutig verneint werden. Ein Fachartikel (2018, Stoet, G. und D.C. Geary, <em><a href=\"https:\/\/www.researchgate.net\/publication\/323197652_The_Gender-Equality_Paradox_in_Science_Technology_Engineering_and_Mathematics_Education\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"The Gender-Equality Paradox in Science, Technology, Engineering, and Mathematics Education (opens in a new tab)\">The Gender-Equality Paradox in Science, Technology, Engineering, and Mathematics Education<\/a><\/em>), welcher auf den PISA-Zahlen basiert, gibt interessante Hinweise. In zwei von drei L\u00e4ndern, f\u00fcr welche Zahlen vorliegen, schneiden M\u00e4dchen in den MINT-F\u00e4chern gleich gut oder besser ab als die Knaben. Trotzdem schreiben sich in allen L\u00e4ndern weniger Studentinnen in MINT-F\u00e4chern ein. Praktisch \u00fcberall ist die F\u00e4higkeit der Studentinnen, ein MINT-Fach zu w\u00e4hlen, gr\u00f6sser als die Bereitschaft, dies auch zu tun. Wenn wir zwischen den L\u00e4ndern vergleichen, lassen sich allerdings grosse Unterschiede erkennen im Hinblick auf die Beliebtheit der MINT-F\u00e4cher bei Studentinnen. Interessanterweise w\u00e4hlen Frauen dann ein MINT-Fach, wenn die Gesellschaft durch eine grosse Geschlechterungleichheit gepr\u00e4gt ist. Je gr\u00f6sser die gesellschaftliche Benachteiligung der Frauen ist, desto beliebter sind die MINT-F\u00e4cher, wenn die Studentinnen die Wahl haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Studie belegt: die Untervertretung von Frauen in den\nMINT-F\u00e4chern ist kulturell bedingt. Die Studie f\u00fchrt noch zu einem weiteren\nBefund. Schon bei der Aufnahme des Studiums schreiben sich viel weniger\nStudentinnen als Studenten f\u00fcr MINT-F\u00e4cher ein. Die Untervertretung ist also\nschon bei der Studienwahl vorhanden, somit wird ihre Ursache w\u00e4hrend der\nobligatorischen Schulstufe gelegt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Geschlechtliche Identit\u00e4t<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In der Mittelstufe, im Alter von 9 bis 12 Jahren, erfahren\ndie M\u00e4dchen bedeutende k\u00f6rperliche Ver\u00e4nderungen. In dieser Phase merken die\nM\u00e4dchen, dass sich ihr K\u00f6rper anders entwickelt als derjenige der\ngleichaltrigen Knaben und dass dies eine Bedeutung hat. In dieser Phase bewegen\nsie sich auch vermehrt in Gruppen, welche durch das Geschlecht definiert sind.\nIn den Pausen zwischen den Schulstunden und in der Freizeit bilden sich\nM\u00e4dchen- und Knabengruppen. Das Geschlecht wird ein Faktor f\u00fcr die Identit\u00e4t\nder M\u00e4dchen. Wenn wir davon ausgehen, dass Geschlechterstereotypen nicht in die\nWege gelegt, sondern im Verlauf der Entwicklung gepr\u00e4gt werden, dann ist diese\nPhase der k\u00f6rperlichen Ver\u00e4nderung f\u00fcr die zuk\u00fcnftigen Frauen wahrscheinlich\ndiejenige, welche f\u00fcr diese Pr\u00e4gung am wichtigsten ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Welche Rolle spielt in dieser Phase die Lehrerin in der\nPrimarschule? Wahrscheinlich eine grosse, wenn wir der vorherigen \u00dcberlegung\nzustimmen. F\u00fcr die Sch\u00fclerinnen ist die Lehrerin diejenige Frau, welche sie,\nneben ihrer Mutter, wahrscheinlich am meisten und am intensivsten erleben. Lehrpersonen\nbilden die Schulkinder, und damit pr\u00e4gen sie diese auch. F\u00fcr die Lehrerin der\nMittelstufe gilt, dass diese ihre Sch\u00fclerinnen nicht nur in fachlicher Hinsicht\npr\u00e4gt, sondern \u00fcber ihre soziale Beziehung auch in sozialer Hinsicht. Weil die\nLehrerinnen eine grosse Pr\u00e4senz hat genau in der Zeit, in welcher beim M\u00e4dchen\ndie f\u00fcr ihre geschlechtliche Identit\u00e4t wichtige Entwicklung stattfinden, wird\ndie Lehrerin, unbewusst und ungewollt, zu einem Vorbild f\u00fcr weibliches\nVerhalten. Wie m\u00fcssen deshalb davon ausgehen, dass die Lehrerinnen eine\nwichtige Rolle haben, wenn die Geschlechterstereotypen der Sch\u00fclerinnen gepr\u00e4gt\nwerden.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist nicht abwegig, anzunehmen, dass viele Lehrerinnen den\nLehrberuf gew\u00e4hlt haben, weil sie mehr Freude an sprachlichen und sozialen\nF\u00e4chern hatten als an Mathematik. Wenn in der Folge Lehrerinnen Mathematik mit\neiner anderen Haltung unterrichten als beispielsweise Sprachf\u00e4cher, dann wird\ndas von den Sch\u00fclerinnen wahrgenommen. Der Enthusiasmus beim Lehren eines\nStoffs ist Ausdruck der Haltung, welchen man diesem Unterrichtsstoff gegen\u00fcber\nhat. Wenn man ein Fach weniger liebt, dann muss man spezielle Anstrengungen\nunternehmen, um dieses Fach mit der gleichen Kompetenz unterrichten zu k\u00f6nnen\nwie ein Lieblingsfach.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Messbarkeit und Wettbewerb<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die heutigen Lehrmittel haben eine Qualit\u00e4t, die es den\nLehrpersonen einfach machen, den Stoff kompetent zu vermitteln, selbst wenn sie\ndas jeweilige Fach in der eigenen Ausbildung wenig sch\u00e4tzten. Mathematik\nzeichnet sich dadurch aus, dass mathematisches Wissen einen folgerichtigen\nAufbau hat. Basis sind Mengen, die nat\u00fcrlichen Zahlen und die Operationen\ndarauf. Daraus ergeben sich Br\u00fcche, Dezimalzahlen, Proportionalit\u00e4t,\nGleichungen. Auch die Geometrie entwickelt sich aus den grundlegenden Formen\n(Linien, Fl\u00e4chen, Winkel) in mehrdimensionale Formen. Ein wesentliches Merkmal\nvon Mathematik ist, dass mathematisches Wissen einfach gepr\u00fcft werden kann. Das\nResultat einer mathematischen Aufgabe, ob leicht oder schwierig, ist eindeutig\nrichtig oder falsch. Genau dieses Merkmal wird von den modernen Lehrmitteln\neingesetzt. Das offizielle Mathematiklehrmittel hat ein ausgezeichnetes\nHandbuch mit einleuchtenden Erkl\u00e4rungen und guten Hinweisen. Begleitende\nOnline-Hilfsmittel sind interaktiv und adaptiv gestaltet. Sie pr\u00fcfen laufend\nden Wissensstand der Schulkinder. F\u00e4llt diese Pr\u00fcfung erfolgreich aus, werden\nStoff und Aufgaben aus der n\u00e4chsten, anspruchsvolleren Stufe pr\u00e4sentiert.\nStellt das Programm fest, dass das Schulkind Probleme mit dem aktuellen Stoff\nhat, passt es sich an und pr\u00e4sentiert Variationen und Repetitionen, damit\nL\u00fccken im Verst\u00e4ndnis korrigiert werden k\u00f6nnen. Solche Lehrprogramme helfen den\nSch\u00fclern, den Stoff auf spielerische Weise zu lernen.<\/p>\n\n\n\n<p>Derartige Lehrmittel machen es den Lehrerinnen einfach, den\nStoff kompetent zu vermitteln, selbst wenn sie das Fach in der eigenen\nAusbildung wenig liebten. Allerdings ist es nicht so, dass die Sch\u00fclerinnen\nProbleme beim Lernen des Mathematik-Stoffs haben. Wie die PISA-Zahlen zeigen,\nsind die M\u00e4dchen nach der obligatorischen Schulzeit in Mathematik gleich ge\u00fcbt\nwie die Knaben. Wenn es der Mehrheit der Studentinnen nicht opportun erscheint,\nein MINT-Fach zu belegen, dann ist es das Selbstbild, welches die M\u00e4dchen davon\nabh\u00e4lt und letztlich die Freude an diesem Stoff, welche den M\u00e4dchen fehlt.<\/p>\n\n\n\n<p>Was ist der Grund daf\u00fcr, dass die Mittelstufen-Lehrerinnen versagen, wenn es darum geht, ihre\nSch\u00fclerinnen f\u00fcr Mathematik zu begeistern? Wie oben erw\u00e4hnt, zeichnen sich\nMathematik und die MINT-F\u00e4cher generell dadurch aus, dass die fachlichen\nF\u00e4higkeiten und Leistungen genau gemessen werden k\u00f6nnen. Wo Leistungen und\nF\u00e4higkeiten gemessen werden k\u00f6nnen, so k\u00f6nnen diese auch verglichen werden. Ein\nsolcher Vergleich f\u00fchrt zu Wettbewerb. Dieser kann mehr oder weniger explizit\nausgetragen werden. In jedem Fall gilt: Wer in einem MINT-Fach bestehen will,\nkann sich nicht bel\u00fcgen, sondern muss sich dem Wettbewerb, dem\nLeistungsvergleich stellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Vermutung ist naheliegend, dass viele Lehrerinnen einem\nsolchen Leistungsvergleich und Wettbewerb ablehnend gegen\u00fcberstehen. Und ebenso\nnaheliegend ist die Vermutung, dass genau solche Vorbehalte von ihren\nSch\u00fclerinnen \u00fcbernommen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Welche Rolle hat das Gymnasium auf die Wahl des Studienfachs\nund die Untervertretung von Studentinnen bei den MINT-F\u00e4chern? Nat\u00fcrlich sind\ndie Mathematik-Lehrer im Gymnasium, welche ihren Unterricht h\u00e4ufig mit\n\u00fcberholtem Material und veralteten Methoden bestreiten, wenig hilfreich, um\nM\u00e4dchen f\u00fcr MINT-F\u00e4cher zu begeistern. Trotzdem d\u00fcrfte ihr Einfluss auf die\nStudienwahl der Sch\u00fclerinnen vergleichsweise klein sein. Erstens sind die\nSch\u00fclerinnen auf dieser Stufe k\u00f6rperlich und mental in einer anderen\nVerfassung. Was aber wesentlicher ist: die Mathematik-Lehrer unterrichten ihre\nSch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler deutlich weniger intensiv. Eine Klassenlehrerin auf\nPrimarschulstufe verbringt mindestens f\u00fcnfmal mehr Stunden mit ihren\nSch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern als ein Fachlehrer auf dem Gymnasium. Entsprechend\nintensiver ist die soziale Beziehung, welche die Klassenlehrerin mit den\nSch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern eingeht.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn wir in unserer Gesellschaft mehr Frauen in den\nMINT-F\u00e4chern wollen und das nicht bloss als Lippenbekenntnis proklamieren, dann\nm\u00fcssen wir den Lehrerinnen den Auftrag erteilen, bei ihren Sch\u00fclerinnen die\nFreude an der Mathematik zu wecken. Die F\u00e4higkeiten dazu haben die Frauen. Es\nist die Begeisterung f\u00fcr ein MINT-Fach, welche fehlt. Es ist die Freude, sich\neinem Wettbewerb zu stellen und eindeutig messbare Leistungen zu vergleichen.\nSchlussendlich ist es eine Frage des Selbstvertrauens.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wettbewerb und Selbstvertrauen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt ein anderes Schulfach, in welchem die Leistung\neindeutig beurteilt werden kann: der Sportunterricht. Im Falle des\nSportunterrichts ist die Auswirkung auf den Frauenanteil auf der F\u00fchrungsebene\nnoch direkter. Viele Kinder machen auch in ihrer Freizeit Sport. W\u00e4hrend\nallerdings Knaben h\u00e4ufig Mannschaftssportarten (z.B. Fussball) betreiben,\nmachen M\u00e4dchen Einzelsportarten (z.B. Gymnastik). Die Lehrpersonen verst\u00e4rken\ndiese Tendenz, indem die M\u00e4dchen beim Turnen an den Ger\u00e4ten unterst\u00fctzt werden\nund die Knaben ihre Erfolgserlebnisse bei den Ballsportarten finden k\u00f6nnen. Das\nist falsch. Die k\u00f6rperlichen Ver\u00e4nderungen der M\u00e4dchen im Alter von 10 bis 12\nJahren sind oft mit einem Wachstumsschub verbunden. Die M\u00e4dchen werden gr\u00f6sser\nals die gleichaltrigen Knaben und oft auch st\u00e4rker. Mit diesen Voraussetzungen\nk\u00f6nnen die M\u00e4dchen auch in Mannschaftssportarten mit Knaben bestehen. W\u00e4hrend\ndie Knaben, durch ihre sportlichen Aktivit\u00e4ten in der Freizeit, vertraut damit\nsind, den Ball zu erobern und zu halten, zeigen die M\u00e4dchen oft ein\nreflexartiges Abwehrverhalten gegen\u00fcber dem Ball. Es ist deshalb wichtig, dass\ndie M\u00e4dchen angeleitet werden, wie sie mit einem aggressiveren Verhalten den\nBall selbst erobern, kontrollieren und mit einer geplanten Ballabgabe zur\nGestaltung des Spiels beitragen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Solche Erfahrungen sind wichtig f\u00fcr das Selbstbewusstsein\nder M\u00e4dchen. Sie helfen den M\u00e4dchen und sp\u00e4ter den Frauen, sich auch gegen\nM\u00e4nner durchzusetzen. Solche Frauen erobern sich das Ziel, welches sie sich\ngesetzt haben, wie sie fr\u00fcher den Ball erobert haben. Solche Frauen brauchen\nkeine Quoten, welche ihnen den Weg zu ihrem Ziel frei r\u00e4umen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn wir also selbstbewusste und durchsetzungsstarke Frauen\nwollen, m\u00fcssen wir entsprechende Lehrerinnen haben. Wir brauchen Lehrerinnen,\nwelche den Sch\u00fclerinnen nicht nur den Stoff, sondern auch die Freude an\nMathematik vermitteln. Diese Lehrerinnen erm\u00f6glichen den Sch\u00fclerinnen Erfolgserlebnisse,\nwelche darin bestehen, dass man messbares K\u00f6nnen erarbeitet und dieses K\u00f6nnen\nmit anderen vergleicht. Wir brauchen Lehrerinnen, die genau das auch im\nSportunterricht umsetzen. Lehrerinnen, welche den Sch\u00fclerinnen beibringen, wie\nsie sich im Kampf um den Ball durchsetzen und damit ihren Beitrag zum Erfolg\nder Mannschaft zu leisten k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frauen sind in F\u00fchrungspositionen untervertreten. Frauen sind auch in MINT-F\u00e4chern untervertreten. Das eine hat mit dem anderen zu tun. Eine \u00c4nderung mit Hilfe von positiver Diskriminierung erzwingen zu wollen, erscheint nicht sinnvoll. 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